Streckenverlauf - Spitzingsattel – Bahnhof Bleckstein


Oben am Spitzingsattel wurde ein Bahnhof mit ausgedehnten Gleisanlagen, Laderampen und Sammelstellen für die Trucks errichtet. Ein Abstellgleis verlief nordöstlich zu den Abhängen des Jägerkamps, ein weiteres südlich Richtung See.
Vom Spitzingsattel verlief die Hauptstrecke, leicht abwärts, auf dem heutigen Stümpflingweg, in weitem Bogen um das Westufer des Spitzingsees. Wo heute das Heim des Bayerischen Landessportverbandes steht wurden damals die zwischen Spitzingsattel und Bleckstein-Aufzug verkehrenden Lokomotiven gewartet.
Über die „Brücke im Moos“ und auf dem heutigen Lyraweg ging es weiter zum Südende des Sees. Hier verzweigte sich die Strecke. Ein Gleis führte über die Spitzing-Auslaufbrücke ans Ostufer des Sees.
Heute ist dieser Abschnitt von Hotels geprägt, damals jedoch entstand hier eine Barackenstadt für ca. 1.000 Arbeitskräfte mit Wohnunterkünften, Verpflegungs-Stationen, Magazinen usw.
Das Hauptgleis führte bei der Klausenhütte nach rechts südlich abbiegend zum zweigleisigen Bahnhof Wurzhütte.
Auszug aus OriginalplanDie Strecke holte hier in weitem Bogen westlich aus um über die Valepper-Alm-Brücke wieder südlich ins Valepper-Tal zu führen.
Über die Haushamer-Graben-Brücke oberhalb der Valepper-Almen führte die Strecke weiter zum Blecksteindurchbruch.
Dieser Felsdurchbruch musste wie schon Teilstücke der vorausgehenden Trasse in den Fels gesprengt werden. Kurz nach dem Durchbruch wurde der Sackbahnhof Bleckstein erreicht.

 

Ein Zug auf dem Weg zum Spitzingsattel bei der Fahrt durch den Felsdurchbruch.

[Zurück][Weiter]