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Leider sind nur wenige Geschichten, die sich damals zugetragen haben, überliefert, die wenigen bekannten sollen aber in einem Bericht über die Neuhauser Bockerlbahn nicht unerwähnt bleiben.
Ein Magazinbeschäftigter, der sich Harry Greiner nannte, fiel dadurch auf, dass er selbst bei größter Hitze immer Glacehandschuhe trug. Er begründete dies damit, dass er an den Händen schwitze. Als dieser Harry Greiner eines Tages verhaftet und nach München gebracht wurde, stellte sich heraus, dass er am Geiselmord im Frühjahr 1919 im Münchener Luitpoldgymnasium beteiligt war. Die Handschuhe trug er, um Narben an den Händen zu verbergen, die ein eindeutiges Erkennungszeichen waren. Auch der Name, unter dem er arbeitete, war falsch. Ein etwa 50-jähriger Mann, der in Neuhaus nach Arbeit nachfragte,
verweigerte die Angabe seiner früheren beruflichen Tätigkeit, da
man ihm, wie er meinte, sowieso nicht glauben würde. Nach längerem
Hin und Her legte er aber dann doch noch seine Papiere vor. Aus
diesen echten Dokumenten ging hervor, dass es sich um den Polizeipräsidenten
von Bukarest handelte. |